Schulform

Schwerpunkte der schulischen Bildung der Sekundarschule

  • An der Sekundarschule steht neben der Vermittlung von Allgemeinbildung und grundlegenden Kompetenzen für Alltag und Gesellschaft insbesondere die gezielte Vorbereitung auf das Berufsleben im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei unterstützt, ihre individuellen Stärken zu erkennen und eine fundierte berufliche Orientierung zu entwickeln. 
  • Im Unterschied zum Gymnasium verbindet die Sekundarschule allgemeine Bildung mit einem stärkeren Praxisbezug. Unterrichtsinhalte aus handwerklichen, technischen, wirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Bereichen sind fester Bestandteil des Lernens und tragen zur Entwicklung der Ausbildungsreife bei.
  • Deshalb konzentriert sich unsere pädagogische Arbeit im Wesentlichen auf die vier Säulen „Ganztagsschule“, „Berufsorientierung“, „Soziales Lernen“ und „Sport und Kultur“. Ergänzt wird das Schulprofil durch die digitale Medienbildung, die mit dem Schuljahr 2021|22 erfolgreich erprobt und weiterhin ausgeübt wird.
  • Die Sekundarschule eröffnet verschiedene Bildungswege und ermöglicht unterschiedliche Schulabschlüsse. Ziel ist es, sowohl den direkten Übergang in eine berufliche Ausbildung als auch den Wechsel in weiterführende schulische Bildungsgänge zu ermöglichen. Ab der 7. Klasse bieten wir zusätzlich eine 2. Fremdsprache (Russisch) an.
  • Da unsere Schule eine Ganztagsschule ist, bieten wir ein breites und abwechslungsreiches Angebot im Interesse der Schüler an. In Arbeitsgemeinschaften können sich die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, Stärken erkennen und Fertigkeiten herausbilden. Die Angebote orientieren sich über den Fachunterricht hinaus an den Interessen der Schülerinnen und Schüler, sollen aber zugleich auch neue Interessen und Fähigkeiten fördern und sie zu einem selbstständigen und selbstbewussten Handeln zu befähigen.
Mögliche Bildungsgänge und Abschlüsse
  • In den Klassenstufen 5 und 6 durchlaufen die Schülerinnen und Schüler eine Orientierungsphase. Ab der 7. Klasse erfolgt die Differenzierung entsprechend der individuellen Leistungsentwicklung nach dem entsprechenden Bildungsgang. Hier besteht die Möglichkeit den Bildungsgang für den ersten allgemeinen Schulabschluss (Hauptschulbildungsgang) oder den mittleren Schulabschluss (Realschulbildungsgang) zu wählen.
  • Der erste allgemeinbildende Abschluss (Hauptschulabschluss) kann in der Regel nach Klasse 9 erreicht werden. Dieser Abschluss bestätigt grundlegende schulische Kompetenzen und ermöglicht den Einstieg in eine berufliche Ausbildung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen erweiterten ersten allgemeinbildenden Abschluss (qualifizierter Hauptschulabschluss) zu erwerben. Dieser eröffnet die Chance, die Schullaufbahn fortzusetzen und einen höherwertigen Abschluss anzustreben.
  • Der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss) wird in der Regel nach Klasse 10 erreicht. Er qualifiziert für eine Vielzahl von Ausbildungsberufen und eröffnet zugleich weiterführende schulische Perspektiven. Bei entsprechenden Leistungen kann ein erweiterter mittlerer Schulabschluss (erweiterter Realschulabschluss) erworben werden. Dieser Abschluss berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe und stellt damit die Voraussetzung für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife dar. Voraussetzung für den erweiterten mittleren Schulabschluss sind sehr gute schulische Leistungen, insbesondere in den Kernfächern sowie insgesamt stabile Leistungen in allen weiteren Fächern.
Mögliche Übergänge innerhalb der Bildungsgänge an der Sekundarschule
  • Ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Anforderungsniveaus ist abhängig von der individuellen Leistungsentwicklung möglich. Grundlage sind die schulischen Leistungen, die pädagogische Einschätzung der Schule sowie die Entscheidung der Klassenkonferenz. Ziel ist es, jeder Schülerin und jedem Schüler den individuell passenden Bildungsweg zu ermöglichen und die bestmöglichen Entwicklungschancen zu sichern. Auf Antrag der Eltern und Beschluss der Klassenkonferenz ist dies nach der 7. bzw. 8. Klasse möglich.
Mögliche Übergänge zum Gymnasium
  • Ein Wechsel auf das Gymnasium ist nach jedem Schuljahr bis Ende der 8. Klasse möglich. Nach der 10. Klasse ist der Wechsel mit erfolgreich bestandenen Abschlussprüfungen und Erreichen des erweiterten mittleren Schulabschlusses möglich. Voraussetzung dafür ist ein Durchschnitt in den Kernfächern von 2,3 – Sonstige Fächer 2,7.

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                                                                                                                      Bild: Steven Weiser

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